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Mit 88 Tasten um die Welt – eine musikalische Weltreise

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Artikelbezeichnung: JW020
Preis: € 18,—
Erscheinungsjahr: 2007

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Titel

  1. Man müsste Klavier spielen können (Gäste: Stefan Gwildis, Marshall & Alexander, Roger Cicero)
  2. Asturias (im Duett mit Dieter Falk)
  3. Von fremden Menschen und Ländern
  4. Fulaga
  5. Celtic Cry
  6. Im Palast des Zaren
  7. Tanz der Zuckerfee
  8. Siama/Chinesisches Pferderennen
  9. Historia de un Amor
  10. Typewriter (mit Elisa Wendt)
  11. La Vie en Rose
  12. Wanzenjagd
  13. O Mio Babbino Caro (mit Barbara Wendt)

Erläuterung zu den Titeln:

  1. Man müsste Klavier spielen können (Gäste: Stefan Gwildis, Marshall & Alexander, Roger Cicero) – Die Musik hat mich in viele fremde Länder und mit vielen Menschen zusammengebracht und das vorliegende Album ist ein Dokument dieser Reisen. Als mich meine Freunde und Musikerkollegen Stefan Gwildis, Roger Cicero, Marc Marshall und Jay Alexander während der Aufnahmen in Hamburg im Studio besucht und eine Weile zugehört haben, waren sie der Meinung, man müsste Klavier spielen können, denn wer Klavier spielt, hat Glück bei den Frauen. Zumindest in einem Fall kann ich das bestätigen.
  2. Von fremden Menschen und Ländern – Von fremden Menschen und Ländern, eine Komposition aus Robert Schumanns Kinderszenen, bildet die programmatische Klammer für die Reise "Mit 88 Tasten um die Welt". Sie beginnt in Europa, geht über den vorderen Orient nach Fernost und vom Süden Amerikas wieder zurück in die Heimat.
  3. Asturias (im Duett mit Dieter Falk) – Die Reise führt uns in die wilde Landschaft Asturiens im Norden Spaniens. Asturias beschreibt auf musikalische Art und Weise Temperament und Leidenschaft ihrer Einwohner. Im Stile großer Piano-Duos kommt es hier zum Showdown zweier Pianisten. Dieses Duell trage ich mit dem Produzenten dieses Albums, dem großartigen Pianisten-Kollegen Dieter Falk aus.
  4. Fulaga – Die paradiesischen Inseln der Südsee bieten all das, was das Leben leicht macht. Angenehme Luft- und Wassertemperaturen, frisches Obst und eine gute Küche. Diese überaus harmonische Umgebung schlägt sich auch in der Musik nieder. Einige Musiker beherrschen meisterhaft die "Steeldrums". Eine Tonne, deren Felder im Innern mit Metallschlegeln angeschlagen verschiedene Tonhöhen erzeugen. Der Klang ist für mich der Inbegriff des paradiesischen Lebens auf dem Südsee-Atoll Fulaga.
  5. Celtic Cry – Man hat unwillkürlich die einsamen Landstriche Irlands vor Augen, wenn die irische Flöte („Tin Whistle“) beim Celtic Cry erklingt. Auf dem Dorfplatz tanzen die Menschen nach der Musik der Geige („Fiddle“) ihre kraftvollen, folkloristischen Tänze.
  6. Im Palast des Zaren – Die russischen Großmeister haben einen starken Einfluss auf die klassische Musik. Beim Hören dieser großartigen Komposition (der cis-moll-Etüde No. 1 von Alexander Scriabin) mache ich im Geiste einen Rundgang durch den Palast des Zaren mit seiner Jahrhunderte alten Tradition. In jedem Winkel dieser Klavier-Etüde wird die berühmte russische Schwermut spürbar.
  7. Tanz der Zuckerfee – Der Komponist Peter Tschaikowsky hat ein Märchen von E.T.A. Hoffmann vertont: Nussknacker und Mauskönig. Teil dieser Geschichte ist der Tanz der Zuckerfee, die in der Traumwelt der Hauptfigur (ein kleines Mädchen) auftaucht. Die Botschaft des Märchens ist ein Lebens-Leitmotiv: Man kann alles erreichen, wenn man es nur wirklich will.
  8. Siama/Chinesisches Pferderennen – Im Frühling und Sommer wird in der Mongolei und Norden Chinas das Fest NADAM gefeiert. Teil dieses Treffens ist ein halsbrecherisches Pferderennen, die Saima. Die eigens dafür gezüchteten Pferde werden oft von Kindern geritten. Die Pferde sind darauf trainiert, selbst bei Abwurf des Reiters in vollem Galopp bis ins Ziel weiterzulaufen (Einmal in voller Fahrt fiel es auch mir schwer, am Ende des Stückes wieder aufzuhören). Die Ruhe vor dem Rennen und das folgende Galoppieren der Pferde wird eindrucksvoll mit Hilfe der chinesischen Geige "Erhu" musikalisch beschrieben. Sie klingt fast wie eine Singstimme.
  9. Historia de un Amor – Das südamerikanische Volkslied "Historia de un Amor" (Die Geschichte einer Liebe) verkörpert mit seiner wunderschönen Harmonik, der typischen Gitarre und der perkussiven Rhythmik eines Bolero die Leichtigkeit des südamerikanischen Lebensgefühls.
  10. Typewriter (mit Elisa Wendt) – In jedem noch so abgelegenen Winkel des Erdballs findet man mittlerweile eine Station, in der E-Mails verschickt werden können. Eine ideale Möglichkeit, Kontakt nach Hause zu halten. Während ich dort sitze und tippe, komme ich mir vor wie der Bürotrottel aus dem Jerry Lewis' Film. Der Stargast beim "Typewriter" ist meine Tochter Elisa, die mir dabei über die Schulter geschaut hat und bei dieser Aufnahme meisterhaft die Klingel bedient.
  11. La Vie en Rose – Paris. Ein nebliger Abend an den Ufern der Seine. Unter dem fahlen Licht einer Straßenlaterne sitzt ein Bandoneonspieler und spielt das Lied von dem süßen französischen Leben, La Vie en Rose.
  12. Wanzenjagd – Nicht überall auf der Welt hat man nachts seine Ruhe. Das Übelste haben wir einige Male im Vorderorient erlebt. Wanzen. Das Schlimme: Sie lassen sich nachts von der Zimmerdecke fallen, und man spürt sie nicht, wenn sie auf der Haut laufen. Sie tanzen einem buchstäblich auf der Nase herum und hinterlassen schmerzhafte Bisse. Es gilt die Faustregel: Wo eine ist, sind auch ganze Nester. Ich hatte viele schlaflose Nächte Zeit, in ihrer Gegenwart dieses Klavier-Stück zu ersinnen. Es berichtet von meiner verzweifelten Wanzenjagd.
  13. O Mio Babbino Caro (mit Barbara Wendt) – Die Liebe zur Musik ist mir schon in die Wiege gelegt worden. Meine Mutter Barbara Wendt ist für mich die tollste Sängerin der ganzen Welt und die Arie O Mio Babbino Caro der Lauretta aus Puccinis Oper "Gianni Schichi" ein echtes Stück italienischer Gesangskultur.

Aktuelle Termine

Datum Ort/Sender
19.5.2012 Lugano (CH)
2.6.2012 Halifax (Kanada)