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Urlaubstage auf Koh Samui IV

Wir verbringen den Tag mit Ausflügen zu nahegelegenen Stränden.
Ansonsten lassen wir die Seele baumeln.
Komme immer mehr in Urlaubsstimmung.
Abendliches Essen im Ort. Ziemlich scharf.

4.5.
Chartern uns mit Münchener Artgenossen ein Schnellboot um den in der Nähe befindlichen Angthon Marine Park zu erkunden. Es sind zwei Ehepaare mit jeweils einer kleinen dreijährigen Tochter. Genießen die ca. sechzigminütige Überfahrt am Bug des Bootes sitzend. Der Fahrtwind pfeift uns erfrischend um die Ohren.
Machen bei einer kleinen vorgelagerten Felseninsel fest.
Der Dive-Master überprüft die Sauerstoffflaschen. Gehen mit ihm auf einen dreiviertelstündigen Tauchgang.
Sehen ein paar Korallen, Seesterne und Fische. Nemo verteidigt tapfer seine Seeanemone.
Die Unterwasserwelt hier ist aber an Farben- und Artenreichtum nicht mit der der Südsee zu vergleichen.
Schippern zu der einzig bewohnten Insel dieses ansonsten wirklich sehenswerten Archipels. Es riecht in Hüttennähe etwas streng. Man kann nur hoffen, dass das die Toilette und nicht die Küche ist.
Essen schmeckt aber lecker.
Wehren uns mit Autan gegen angriffslustige Moskitos.

Kehren zurück zum Boot. Halten an einer der einsamen verlassenen kleinen Inseln mit einem malerischen weißen Sandstrand. Dort entdecken wir im jungfräulichen Sand die Spur einer bestimmt Einmeterfünfzig großen Echse.
Folgen in Pfadfindermanier der Spur rund um die Insel, und kriechen ihr in jede kleine Felsspalte nach. Finden die Echse leider nicht.
Es hat uns bestimmt von einem sicheren Ort aus beobachtet, sich die genüsslich Schuppen hinterm Ohr gekratzt und sich über das Verhalten der fremden Wesen gewundert.
Dieser Tagesausflug war ein voller Erfolg.

5.5.
Erledigen ein paar der Dinge, die gemacht werden müssen. Internet, Post, Wäsche, einkaufen. Wäschewaschen lassen kostet das Kilo 80 Cent. Gewaschen und gebügelt.
Der Supermarkt ist ein Paradies zum Shoppen. Ein bei uns durchschnittlich Verdienender könnte sich ohne weiteres mit seinem Ersparten hier für den Rest seines Lebens zur Ruhe setzen. Wir treffen auch Deutsche, die das getan haben.
Die sehen aber auch nicht viel glücklicher aus als bei uns.
Mieten uns um mobil zu sein zwei Motorroller. Die Thailändischen Verkehrsteilnehmer fahren zügig aber rücksichtsvoll. Trotzdem hören wir, dass es immer wieder zu schlimmen Verkehrsunfällen kommt.
Bei uns geht alles gut.
Gönnen uns an diesem Abend in einem wunderschönen exklusiven Resort für umgerechnet 50 Euro ein fürstliches Mahl.

6.5.-8.5.
Machen Ausflüge rund um die Insel. Besuchen den Schmetterlingsgarten, und fahren zum örtlichen Palast des Buddhas. Alles mit dem Moped.
Holen schon mal die Rückflugtickets vom Flughafen ab.
Entdecken dabei das „Fishermans Village“. Ein niedliches kleines Örtchen. Nutzen diese Entdeckung für abendliche Ausflüge in die direkt an den Strand angrenzenden Restaurants.
Sehr romantisch. Könnte ohne die Kinder fast sein wie damals.
Verbringen die verbleibende Zeit auf der Insel mit Lesen und baden.
Vermisse das Klavier kaum.